Kontakt
Gästebuch

Gedichte
Lieder
Grafiken


Witze
Schlagzeilen

Geschichten
30 Tage Schnee
Anweisung Weihnachtsfeier
Auf dem Postamt
Brief an den Weihnachtsmann
Das Märchen vom Kater-Weihnachtsmann
Das Weihnachtsgeschenk
Dienstanweisung
Wie der Engel auf die Christbaumspitze kam
Endlich Schnee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die größte Weihnachtssammlung im Internet

Antiweihnachten
die Seite für alle die von Weihnachten genervt werden

Herrlich! Endlich Schnee

Es ist bitter kalt und es hat zu schneien begonnen. Ach, wie herrlich, eine Woche vor Weihnachten, diesmal klappt es mit der weißen Weihnacht. Herrlich, da wird einem doch ganz warm ums Herz wenn man an die glücklichen Gesichter an Heiligabend denkt und an den Schnee der draußen vor dem Fenster rieselt, Herrlich! OK, wer das glaubt ist doch wohl absolut plem plem. Es schneit, ich meine ich habe nichts gegen Schnee, solange er in anderen Ländern fällt. Sibirien wäre ein toller Ort für Schnee oder nicht? Ich arbeite bis 21.00 Uhr und es hat heute gegen 15.00 Uhr begonnen zu schneien. Ich meine es ist noch eine Woche hin bis Weihnachten warum beeilen die sich also da Oben schon wieder so? Als wollten sie die zehnjährige "wir lassen es nicht schneien" Periode auf ein mal aufholen und das in einem Jahr. Und man kennt das ja, wenn es in Remscheid schon eh das ganze Jahr über wie blöd regnet, ja genau die extra großen Flocken müssen es natürlich sein. So groß wie LKWs. Was ich nicht weiß als ich gegen 21.00 Uhr mein Büro verlasse um meinen Urlaub anzutreten ist, dieser Abend wird zu einer Odyssey. Warum? Lest selbst:

Super, wenn das nicht toll ist zehn Zentimeter Neuschnee innerhalb von sechs Stunden, suuuper. Zum Glück habe ich ja wenigstens schon Winterreifen. Ich öffne die Wagentür, das heißt ich würde sie ja gerne öffnen aber der Schlüssel lässt sich nur bis zur hälfte ins Schloss schieben und weigert sich, sich umdrehen zu lassen. Übrigens habe ich erwähnt, das es immer noch schneit, ich denke es ist sehr wichtig, dass ihr Euch immer vor Augen haltet, dass andauernd dicke Flocken vom Himmel fallen. OK, Laune schon um zehn Punkte runter, also auf die andere Seite des Wagens. Sch... das gleiche Spiel wie auf der Fahrerseite. *stöhn* OK, also die Kofferraum Nummer.

Tatsächlich kann ich den Kofferraum öffnen. Schön für mich, weniger schön, ich kann die Sitze nicht umklappen. Habe ich erwähnt, dass es immer noch schneit, ja na gut. Nach mehreren Versuchen und Abschürfungen an den Fingern muss ich mich geschlagen geben. Wenn ich eine Schlaufe hätte könnte ich ja irgendwie den Hebel für den Sitz ja bedienen und mir doch noch Zutritt verschaffen. Das Lautsprecherkabel, scheint ganz brauchbar zu sein. Ganz vorsichtig löse ich die Kontakte vom Lautsprecher zum glück ist noch genügend Kabelvorrat da um ein wenig mit der nun selbst gebauten Schlaufe an den Hebel zu kommen und den Sitz doch noch zu öffnen. Habe ich den Schnee und das ich halb im Kofferraum liege schon erwähnt? Ach ja, doch schon. Nun nach mehreren Versuchen schaffe ich es also die Schlaufe um den Hebel zu legen, Super jetzt müsste ich nur noch auf der, der anderen Seite stehen und an der Schlaufe ziehen, warum? weil der Hebel aus der Kofferraumseite gedrückt und nicht gezogen werden muss. Laune nochmals minus zehn Punkte, mittlerweile habe ich eine halbe Stunde auf dem Parkplatz verbracht und auch im Kofferraum hat sich ein ansehnliche Schneedecke ausgebreitet, ich hasse mein Leben. Ich öffne meine Tasche und nehme einen langen Kugelschreiber heraus, mit dem drücke ich nun den Hebel für die Sitzöffnung nach innen und schon klappt der Sitzt nach innen unter meinem Druck den ich habe mich ja mit aller Kraft dagegen gelehnt. Ich stürze also in den Fahrerraum und stoße mir dabei den Kopf an der Rückbankablage. Dem Aufmerksamen Leser wird etwas nicht entfallen sein, die Schlaufe und das Lautsprecherkabel, genau ich habe es nicht gelöst, das ganze rächt sich dadurch, dass die komplette Innenraumverkleidung die das Kabel vor den Blicken des Betrachters bisher verborgen hat nun wundervoll aufgerissen im Auto herumliegt. Tja, warum sollte der Tag wirklich auch positiv ausklingen, ich robbe also auf den Fahrersitz und vergesse natürlich nicht, dabei den Spiegel sowie die Mittelraumkonsole abzureißen. Hey, ich wollte sowieso immer einen neuen Waagen.

Also gut ich sitze endlich auf dem Fahrersitz. Wo ist der Schlüssel, klar hinten im Kofferraumschloss. Ich öffne die Fahrertür, das heißt ich versuche sie zu öffnen, doch irgend etwas klemmt. Ich stemme mich gegen die Tür, noch ein Ruck. In dem Moment des Rucks ist meistens der Zeitpunkt, wo Du Dich fragst, "hey, bin ich blöö... was mach ich da bloß". Doch zu spät ich fliege im großem Bogen aus dem Auto und lande mit meinem Gesicht voll im Neuschnee, ist Schnee nicht super, ich freue mich immer auf Weihnachten. Herrlich! Ich würde gerne aufstehen doch falle noch zwei mal bei dem Versuch mich aufzurichten, der Grund dürfte die Gummiumrandung der Tür sein die sich an der Tür festgefroren hatte und die ich durch das aufbrechen eben dieser abgerissen habe. Wie gesagt, ein neuer Wagen, wird´s wohl bald werden. Ich nehme die kümmerlichen Reste nun mit lege sie in den Kofferraum, stelle dort auch meine Tasche ab und schließe den Kofferraum. Endlich kann´s losgehen, nix wie nach Hause. Tja, das wäre ja echt schön, nach Hause zu fahren, wenn nun nicht der Schlüssel im Kofferraumschloss eingefroren wäre. ICH HASSE MEIN LEBEN. Nach mehreren Versuchen gebe ich auf, wenn ich den Schlüssel abbreche wird das nie was.

Was tun? Ja, klar den Zigarettenanzünder heiß machen und dann an den Schlüssel halten, das wird gehen denke ich mir. Also rein in den Waagen, erst mal die Handyhalterung aus dem Feuerzeugfach entfernen, ja genau warum nicht sie bricht ab, hey sollte mich das noch wundern? Nö ich nehme es gelassen. Gelassen nehme ich auch hin, dass ich mir an dem Reststück des Plastiks die linke Hand aufschneide, herrlich Weihnachten. Ich also raus aus dem Wagen nach hinten zum Kofferraum Verbandskasten holen. Tja, denkste, hast doch schon zugemacht und Schlüssel ist doch festgefroren. Also rein in den Wagen nach hinten klettern und über die Sitzöffnung in den Kofferraum klettern. Nicht vergessen natürlich auf dem Weg dorthin alles mit Blut Vollzuspritzen, super, die hellen Sitze waren die Mehrinvestition damals beim Kauf echt wert. Also Verbandskasten habe ich ja jetzt ich verbinde meine Hand auf der Rückbank, wenigstens habe ich ja Licht. Nach der Ärztlichen Versorgung erst mal wieder nach vorne klettern, Also Handyhalterung ist raus jetzt den Feueranzünder hineinstecken. Wen man wüsste wo man ihn hat. Nach dem ich das ganze Staufach auf dem Beifahrersitz ausgeräumt habe und noch immer nicht fündig geworden bin, erinnere ich mich plötzlich wieder, ja klar, im Aschenbecher. Aschenbecher auf, tatsächlich da liegt er, ich nehme ihn heraus und prompt, Schmerz in der linken Hand, ich lasse den Anzünder fallen.

Habe ich erwähnt, es schneit noch immer. Wo ist er hin. Natürlich unter dem Beifahrersitz, ich beuge mich also hinüber und greife unter den Sitz, ja, gleich habe ich ihn noch ein Stückchen. *krach* Ja, die Klappe vom Handschuhfach habe ich tatsächlich erfolgreich abgerissen, sie stand ja noch offen. Mit meinem Gesicht lande ich auf dem Beifahrersitz, das heißt nicht genau auf dem Beifahrersitz sondern auf den CD Hüllen, die wundervoll anmutende Schnitte auf meinem Gesicht hinterlassen. Ich blute, mal wieder. Den Anzünder habe ich bei der Aktion nach hinten ins Auto geschubst also ist klettern wieder angesagt. Super, ich liebe die Weihnachtszeit. Also wieder nach Hinten, unter ständigem Blutverlust aus dem Gesicht wieder die Sitze eingeschmiert, super. Ich habe den Anzünder. Also nach vorne zurück, in die Steckdose und warten. Nach einem "Plopp", weiß ich jetzt sind wir so weit. Ich also mit dem Anzünder zum Kofferraum, an den Schlüssel halten. Schlüssel herausziehen. Juhu, Brandblasen abkühlen im Schnee und natürlich Schlüssel und Anzünder fallen lassen nicht vergessen. Nun versorge ich erst mal mit der Brandsalbe meine Finger im Wagen. Herrlich, die Winterzeit.

Mittlerweile bin ich seit ein und halb Stunden auf dem Parkplatz, ich will Heim. Also Draußen Schlüssel holen. Erwähnte ich schon, dass es.. ach ja doch erwähnte ich schon. Nun jedenfalls weiß ich nicht wo der Schlüssel ist. Nach weiteren zwanzig Minuten des im Schnee Suchens, werden meine Finger allmählich taub, ich glaube ich bekomme eine Unterkühlung, meine Zehen spüre ich schon seit fast zehn Minuten nicht mehr. Ich gebe nach weiteren zwanzig Minuten auf. Ich kann nicht mehr. Jetzt ist alles Egal, ich reiße mit klammen Fingern die Verkleidung am Zündschloss ab und versuche unter mehreren Stromschlägen, den Wagen kurz zu schließen. Tatsächlich klappt das auch, ich bin erstaunt. Heizung voll auf Tür zu und erst mal Wunden lecken. Allmählich wird es auch schön murkelig warm im Wagen, ich bringe das letzte Pflaster mit Hilfe des abgebrochenen Spiegels.

Eigentlich sollte es jetzt nach hause gehen, aber jetzt liegt ja tonnenweise Schnee auf dem Wagen. *Seufz* wieder Kletterpartie in den Kofferraum, Schneebesen holen. Nach fünfzehn Minuten herumgehüpfe ums Auto endlich wieder in der Wärme. Los geht´s. Das heißt es würde losgehen, wenn der Wagen fahren würde statt die Reifen auf der Stelle drehen zu lassen. ICH HASSE MEIN LEBEN.

Was tun? Es gibt doch so einen Trick mit den Fußmatten. Also Fußmatten aus dem Auto und wieder im Schnee unter die Reifen klemmen. Nach einiger Zeit gelingt es mir die Fußmatten richtig zu positionieren, doch jedes Mal wenn ich wieder im Auto die Kupplung kommen lasse, rutschen die Matten weg. Es mag der Blutverlust oder die Kälte sein, doch es erscheint mir zu diesem Zeitpunkt als gute Idee die Verbandbox unter das Gaspedal zu klemmen und auszusteigen um die Matten nun vernünftig unter den sich drehenden Reifen zu platzieren. Der Winkel ist perfekt und so positioniere ich die Matte der Wagen fährt mit einem Ruck an die Matte wickelt sich um den Reifen und wird in meine Richtung geschleudert, ich sehe meinen Wagen noch rückwärts davonfahren während mich die Matte mit voller Wucht trifft.

Ich muss das Bewusstsein für einige Zeit verloren haben, als ich wieder zu mir komme liege ich bereits unter einer zwei Zentimeter tiefen Schneedecke. Der Wagen läuft noch, jedoch wurde seine Fahrt von einem Baum gestoppt. Ich schleife mich zum Wagen, mit gehen ist nichts denn ich spüre meine Beine nicht mehr. Als ich den Wagen erreiche habe ich zunächst Schwierigkeiten hinein zu klettern. Langsam taue ich in der Wärme die, die Heizung verströmt, auf und die Schmerzen schlagen unerbittlich zu. Im abgerissenem Spiegel erkenne ich nicht nur eine Riesenbeule auf meiner Stirn sondern auch riesige Kratzspuren und Abschürfungen von der Matte in meinem Gesicht, ich blute mal wieder an diesem Abend.

Mittlerweile ist es Mitternacht, mein Wagen ist reif für den Schrottplatz und ich allmählich auch. Wenigstens läuft er noch, langsam setze ich den Wagen in Bewegung, was für ein Tag und draußen rieseln immer noch still und leise die Todesflocken als sei nichts geschehen. Irgendetwas muss mich hassen den ich schaffe es knapp vom Parkplatz runter, da schrillt das Signal, dass nicht nur der Sprit, sondern auch das Öl alle ist. WARUM?

Also langsam schliddernd zu nächsten Tankstelle. An der Tankstelle, stelle ich den Wagen ab und tanke voll, natürlich erwische ich natürlich die mit der defekten Sicherung und ein wundervoller Schwall Super Bleifrei ergießt sich über meine Hose, aber das ist mir mittlerweile alles egal. Der Tankwart mustert mich sehr genau als ich fürs tanken bezahle, ich wähle noch eine halbe Liter Flasche Öl aus und beim rausgehen ruft er mir noch: Frohe weihnachten! hinterher. Mein Blick scheint tödlich zu sein, denn als ich mich langsam umdrehe und zurück schaue, verkriecht er sich wimmernd unter der Theke.

Ich öffne die Motorhaube, greife nach dem Deckel für das Öl und breche unter Schmerzensschreien vor meinem Wagen zusammen, ist das heiß. Nachdem ich wiederholt meine Hand versorgt habe fülle ich das Öl ein. Schraube den Deckel mit Hilfe eines Lappens zu, man lernt ja dazu. Wieder im Wagen schließe ich diesen kurz und rolle zur Tankstellenausfahrt, doch nichts ist mit nach Hause fahren.

Ein Streifenwagen blockiert mich, na super wenn´s weiter nichts ist. Ich steige aus, schon bei meinem Anblick wechseln die Streifenbeamten vielsagende Blicke. "Guten Abend, dürften wir ihre Fahrzeugpapiere sehen?" Klar, die sind im Kofferraum, den ich nicht öffnen kann, ich habe tiefe Kratzer im Gesicht mehrere Beulen und Blutergüsse, der Wagen ist innen mit Blut verschmiert wie in einem schlechten Horrorfilm, außerdem noch Kurzgeschlossen und eine riesige Beule ziert den hinteren Teil des Wagens. Bestimmt kommt es gut an, wenn ich sage: "Ich kann das alles Erklären". Hatte doch diese Ratte von einem Tankwart die Polizei gerufen. Mist. Ich werde aus den Gedanken gerissen, als einer der Beamte seinen Kollegen ruft, er hatte sich meinen Wagen etwas näher angesehen. Sollte ich es tatsächlich hier erklären, während der Schnee rieselt in seinen dicken Flocken. Die beiden würden mir eh nicht glauben.

Die beiden Fragen erst auch gar nicht, zack, Handschellen und ab ins Präsidium. Dort befragt mich irgendein Inspektor ich stammle nur noch brockenweise was passiert ist, nach einigen Überprüfungen kommen sie auch zu der Ansicht, ich bin ein armes Schwein, nach einem Kaffee darf ich gehen. Die Beamten waren so freundlich und haben tatsächlich vom Parkplatz meine Fußmatten geholt und nicht nur das sie haben auch den Schlüssel gefunden. Da sage doch noch einer es wären nicht die Freunde und Helfer die man in der Not braucht.

Gestärkt und doch mit ein wenig Hoffnung fahre ich nach Hause. Nur noch in die Garage, dann ist es geschafft. Denkste, der Schlüssel lässt sich nur zur Hälfte ins Schloss stecken, damm so nah. Natürlich ist kein Parkplatz draußen frei. Hey, das Schloss im Notausgang ist doch defekt, so kann ich doch in die Tiefgarage und von innen das Tor öffnen. Also los. Natürlich stockdunkel, erst mal nach Hause Taschenlampe holen. Mit der Taschenlampe wage ich mich die Schneebedeckte Treppe hinab. habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es immer noch... ach ja, habe ich. Auf dem halben Weg nach unten verlischt plötzlich die Taschenlampe. Mistding achtzig Mark für ne Maglite und dann geht sie nicht wenn man sie braucht, ich schüttle die Taschenlampe. Anscheinend zu stark geschüttelt, ich schaue in die Linse da strahlt sie wieder in meine Augen, ich verliere das Gleichgewicht lasse die Lampe los und stürze Kopfüber die verschneite Treppe zum Notausgang hinab, zur Krönung trifft mich die Maglite am Hinterkopf.

Nach einiger Zeit erwache ich aus dem Koma, wieder von einer mittlerweile fünf Zentimeter dicken Schneeschicht bedenkt, auf. Ich habe rasende Kopfschmerzen , spüre aber vor Kälte meine restlichen Gliedmaßen nicht mehr. Irgendwo finde ich die Taschenlampe, sie funktioniert noch. Super, ich stelle fest der Hausmeister hat tatsächlich nach zwei Jahren wieder ein Schloss in die Tür eingebaut. Habe ich schon erwähnt ICH HASSE MEIN LEBEN.

Ich schleife mich nach Hause und hohle eine Flasche Spiritus, diese beim Garagentor wieder angekommen gieße ich ins Schloss, warte, gieße aber denkste, nicht mit mir sagt der Schlüssel. *argh* Es gibt die Straße runter zwei Tankstellen, also Enteiser für Schlösser holen, zu Fuß mache ich mich auf den Weg, wobei zu erwähnen wäre, dass ich dabei noch mehrmals umfalle den mein Körper will einfach nicht mehr. Herrlich diese verschneiten Winter. An der Tankstelle werde ich wieder gemustert, natürlich wie sollte es auch anders sein, gibt es keine Enteiser mehr für Schlösser, ich schwöre wenn ich zu Hause bin bring ich mich um. Wenigstens kriege ich den Tipp, dass ich es bei der anderen Tankstelle auch nicht versuchen muss, die hätten auch keinen mehr. Besten Dank. Ich schleife mich nach Hause.

Hey, das mit dem Anzünder hatte doch funktioniert, also zu Hause Feuerzeug geholt und Handschuhe, man lernt ja dazu. Es ist mittlerweile drei Uhr Nachts. Ich stecke den Schlüssel so weit es geht ins Schloss uns erhitze ihn nun mit dem Feuerzeug, der restliche Spiritus fängt sofort Feuer und tropft auf meine Hose, ja meine wundervolle Super Bleifrei durchtränkte Hose, während ich mich wie eine bengalisch Fackel laut kreischend im Schnee wälze kommt ein Nachbar die Straße hoch mit seinem Wage, er Hilft mir das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Er öffnet die Garage mit seiner Fernbedienung, ich muss mir auch so ein Teil besorgen, gleich morgen am besten, bevor ich eingewiesen werde. Ich parke den Wagen ,ach ja, mein Schlüssel steckt ja noch im Garagenschloss, tatsächlich gelingt es mir den Schlüssel im Schloss abzubrechen.

Hey, ich liebe den Winter. Zu Hause angekommen löse ich die verkohlte Überreste, die einst meine Kleidung waren, von meinem zerschundenem Körper. Ganz vorsichtig reinige ich meine Wunden und versorge sie mit Verbänden, die Schmerzen setzen auch wieder ein, ja Herrlich ist es etwa nicht so. Ich sinke in mein weiches Bett und denke nur an erholsamen wunderbaren Schlaf. Ich werde bis zum Sommer durchschlafen ist noch mein Gedanke bevor mich der eiskalte Wasserstrahl ins Gesicht trifft, die Wasserleitung ist geplatzt binnen Sekunden steht das Schlafzimmer unter Wasser, doch das bekomme ich nicht mehr ganz mit, denn ein Stück vom Rohr trifft mich am Kopf und ich versinke wieder in Morpheus Armen.

Als ich wieder aufwache ist alles schön Warm und Muckelig, ein Engel beugt sich über mich und sagt, dass alles wieder in Ordnung kommt. Ich bin in einem Krankenhaus, die Feuerwehr hatte mich anscheinend halb erfroren und ertrunken aus meinem Schlafzimmer gerettet nachdem das Wasser auch bei meinen Nachbarn zu besuch vorbeigesehen hatte. Ich liebe Weihnachten, ist es nicht Herrlich, draußen fallen noch immer dicke Flocken. Herrlich!

Die Ärzte sagen, ich werde in ein paar Monaten wieder aus eigner Kraft gehen können auch mein Sprachzentrum wird sich wieder erholen. Was meine psychischen Schäden angeht ist auch alles in Ordnung solange ich meine Tabletten nehme. Weihnachten darf ich wieder nach Hause *aaaaaaaaaaaaaaahhhh*